Über den Weißabgleich

Die Ausdrücke warmes Licht und kaltes Licht sind mittlerweile in unseren gebräuchlichen Wortschatz übergegangen und weisen bereits darauf hin, dass Licht eine Temperatur hat-und zwar eine Farbtemperatur. Diese Farbtemperatur beeinflusst neben Verschlusszeit und Blende maßgeblich das fotographische Ergebnis. Je nach Licht kann ein Motiv ganz unterschiedlich aussehen.

Unser Auge gleicht diese Farbtemperaturen automatisch an, so dass für uns keine bzw. kaum Unterschiede wahrnehmbar sind, diese Fähigkeit des menschlichen Auges nennt man chromatische Adaption. Mittlerweile ist es mit der Digitalkamera möglich den Weißabgleich automatisch einzustellen. Hierbei misst der Belichtungsmesser der Kamera die Zusammensetzung des Lichtes und berechnet diese mithilfe von Algorithmen. Dabei sucht die Kamera nach einer Fläche, die weiß erscheint. Das bedeutet nun für die Aufnahme, dass falls eine Stelle im Bild tatsächlich nahezu weiß ist, ein korrekter Weißabgleich durchgeführt werden kann und somit die Aufnahme gelingt.

Generell wird einfach die hellste Stelle des Bildes herangezogen, wenn diese jedoch farbig ist, so wird die Aufnahme oft „farbstichig“. Beispielsweise im Dämmerlicht versagt der vollautomatische Weißabgleich sehr häufig. Es besitzen jedoch mittlerweile auch sehr viele Kameras sogenannte Motivprogramme, die Voreinstellungen für verschiedene Situationen wie Sonnenlicht, bewölkter Himmel oder Kunstlicht durchführen. Das hat den Vorteil, dass es ohne größeren Aufwand möglich ist den entsprechenden Weißabgleich einzustellen und so die Farbgebung einer Aufnahme zu beeinflussen.

Weiterführende Informationen finden Sie unter objektive.net

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